Der Kilometerstein 740 am Rand der Europastraße von Split nach Dubrovnik sitzt wie ein Stachel im Fleisch der Kroaten. Abrupt endet hier, am Ortsrand von Neum, Zagrebs Hoheit über die Adriaküste. Spanische Reiter versperren die Weiterfahrt Richtung Süden.
Mit geschulterter Kalaschnikow prüfen Milizen die Papiere. Sie kontrollieren einen Korridor von zehn Kilometern Breite, der die Adriaküste zerteilt. Schon wenige Autominuten weiter wird wieder kroatisches Recht gelten. Doch in Neum, der bosnischen Bastion am Meer zwischen Sandstrand, Macchia und blühendem Oleander, muß gemäß der politischen Landkarte das Wort der moslemischen Republikführung in Sarajevo Gesetz sein.
Darüber soll Ivan Bender als südwestlichster Statthalter der bosnischen Staatsmacht wachen. Er sitzt im Zimmer 245 des Hotels Neum und hat den Führungszirkel der zu 90 Prozent kroatischen Gemeinde um sich versammelt.
Leider, so sagt er, sei die Sache mit Sarajevo nicht so einfach. Die bosnische Hauptstadt mit ihrem moslemischen Präsidenten ist weit. Die Männer aus dem nahen Kroatien hingegen, die jetzt immer über die Grenze kommen, um kühles Dosenbier zu holen, kennt Bender beim Namen. Außerdem sind sie mindestens so katholisch wie er. Bürgermeister sei er seit kurzem nicht mehr, sagt er, weil es keinen Bürgermeister mehr gebe. Aber immer noch ist er der wichtigste Mann in Neum: »Ich bin jetzt Chef der HVO.«
Das hätte dem schmächtigen Bender, der ehedem bestenfalls als Sachbearbeiter für untergeordnete Kaderfragen durchgegangen wäre, auf den ersten Blick keiner zugetraut. Denn die HVO ist eine militärische Macht - der nach Süden verlängerte Arm der Partei Franjo Tudjmans, des Präsidenten von Kroatien. Sie hat in der mehrheitlich kroatisch bewohnten Herzegowina den bewaffneten Widerstand gegen die serbischen Angreifer organisiert. Nun will sie die politische Ernte ihres Kampfes fürs Volk der Kroaten einfahren.
Vor drei Wochen hat der großkroatisch gesinnte Provinzfürst Mate Boban aus der Herzegowina mit einem dreisten Etikettenschwindel die Weichen zur Sezession von Sarajevo gestellt. Er rief im kroatisch dominierten Süden der Republik, aber auch in mehrheitlich moslemischen Städten wie Mostar und Travnik das unabhängige Gebiet »Herzeg-Bosna« aus und ernannte die Bürgermeister der Gemeinden zu HVO-Chefs. Als Marionetten in Zivil zappeln sie nun an den Fäden des Putschisten Boban und der Militärs.
»Dies ist eine vorübergehende Lösung«, windet sich Bender, »weil die Zentralgewalt nicht mehr funktioniert.« Die Weisungen aus Sarajevo, soviel ist wahr, verhallen auf dem langen Weg nach Neum ungehört im Karst. Am bosnischen Adriastrand wird längst mit kroatischem statt mit jugoslawischem Dinar bezahlt, wenn nicht gar mit D-Mark. Anstelle des blauen Lilienbanners weht die kroatische Flagge mit dem Schachbrett-Emblem, und von den Hauswänden leuchten die Insignien der neuen Macht - HVO.
Von Neum aus führt die Straße am Ufer der Neretva entlang nordwärts ins Kernland der Herzegowina. »Das hier ist altes Ustascha-Land«, sagen die Kroaten von der Küste und grinsen. Dem Hitler-Statthalter Ante Pavelic schlugen hier vor 50 Jahren Wogen der Begeisterung entgegen.
Kahler Fels wechselt mit schwerem Bauernboden, der seit vier Monaten von Bomben und Granaten zerrissen wird. Der Mais steht hoch, und in den ausladenden Vorgärten sortieren die Alten Tabakblätter. Jetzt im Juli, wo die Hitze bleiern in den Tälern hängt und das Heu in die Scheune muß, geht das Leben der Bauern einen langsamen Gang. Doch in den Städten der Herzegowina feilen Politiker und Kommandeure schon an den Nachkriegsgrenzen.
Über Gabela, wo nebeneinander eine deutsche und eine kroatische Fahne anzeigen, woher neuerdings der Wind in der Herzegowina weht, führt die Straße nach Capljina. Mit mehr als 50 Prozent stellen die Kroaten auch hier die Mehrheit der ehemals 10 000 Einwohner. Prozentual liegt ihr Anteil inzwischen noch höher, denn die Serben haben die Stadt verlassen.
Die Ruine der orthodoxen Kirche mit dem zerschmetterten Glockenturm und dem verwüsteten Kirchenschiff zeugt ebenso vom Zorn der Kroaten wie die ausgebrannten serbischen Häuser am anderen Ufer der Neretva. Dort liegt die von den Serben beanspruchte Ost-Herzegowina, wo viele Moslems, aber kaum Kroaten leben.
»Befreites Gebiet« sagen stolz die beiden Männer, die mit todernster Miene die verlassene Tabakfabrik von Capljina bewachen und den rechten Arm zum »deutschen Gruß« recken. Der Kroate Blago Vego und der Moslem Ahmet Tinjak tragen schwarze Uniformen mit Aufnähern, auf denen der alte Faschistengruß »Bereit fürs Vaterland« steht. Auf die Hauswand hinter ihrem Rücken hat einer in deutscher Sprache »West-Herzegowina über alles« gepinselt.
Vego, aus »alter Ustascha-Familie«, wie er sagt, und Tinjak stehen im Sold der kroatischen HOS, der Kampftruppe des Zagreber Extremisten Dobroslav Paraga. Vor wenigen Tagen trugen sie noch die Kluft der HVO. Weil dort »zu viele Altkommunisten« waren, haben sie das Pferd gewechselt. »Erst bringen wir die Serben um«, verkünden sie großmäulig, »und dann die Kommunisten.« Damit meinen sie die Leute von Boban, dem Chef der HVO.
Die HOS gilt in jeder Hinsicht als Hort der kroatischen Elitekämpfer und Maximalisten. Sie entlohnt ihre Männer, gestützt auf die Gunst vermögender Auslandskroaten, besser als alle anderen. Sie steht immer an vorderster Front und stellt - den militärischen Triumph fest im Auge - die umfassendsten Gebietsansprüche.
Die Mitgliedsausweise der Kämpfer zeigen ein Großkroatien, das sich ganz Bosnien-Herzegowina einverleibt hat. Dazu die Vojvodina bis zur ungarischen Grenze und den moslemischen Sandzak in Serbien. Mit dem Sandzak sollen die Moslems in der Herzegowina geködert werden.
Natürlich könnten die einzelnen Landesteile frei entscheiden, ob sie sich nach ihrer Befreiung »Croaischa« anschließen wollten, sagt mit schwerer australischer Zunge General Blaz Kraljevic im HOS-Hauptquartier von Lubuski. Der Oberkommandierende der HOS hat nach 26 Jahren Exil down under noch Schwierigkeiten, die bosnischen Stellungen auf der Landkarte zu finden. Aber sein politisches Urteil hat Linie. Was über die HOS und ihren angeblich faschistischen Hintergrund erzählt werde, sei der übliche »bullshit«, der von »Bastarden« wie den Kroatenführern Tudjman und Boban in die Welt gesetzt werde. In drei bis vier Monaten werde Sarajevo »gesäubert« sein - durch die HOS.
Gnade Gott Bosnien samt seiner Herzegowina, wenn so die Befreier aussehen: eine finstere, straffe Truppe, die im Bunker von Ljubuski auf ihren Einsatz wartet. Zwischen schwerbewaffneten Kämpfern stehen Frauen in Militärstiefeln und schwarzer Kampfmontur mit knielangen Shorts. An den Computerschirmen korrigieren Helfer die Zahlen in der Mitgliederkartei nach oben. Die Verluste im Feld, von denen schwarz gerahmte Fotos an der Wand zeugen, gleichen neue Kämpfer aus, die lastwagenweise über die kroatische Küstenstraße an die Front gekarrt werden.
Die Frontlinie folgt im großen und ganzen dem Lauf der Neretva. Am moslemisch-kroatischen Westufer, das immer noch aus den gegenüberliegenden serbischen Stellungen mit Granaten beschossen wird, wechselt die ethnische Mehrheit von Dorf zu Dorf. Die letzte rein kroatische Bastion auf dem Weg nach Mostar ist Medjugorje, Wallfahrtsort und Heiligtum des katholischen Kroatien.
Nördlich von Medjugorje wird das Land unwirtlich. Eine unsichtbare Grenze trennt das Siedlungsgebiet der katholischen Kroaten von den Hochburgen der Moslems. Nach 29 Kilometern führt die Straße hinab in den Kessel von Mostar. In der Hauptstadt der Herzegowina stellen die Moslems die Mehrheit. Mostar, die »Stadt der Moscheen« und Brücken, ist - besser gesagt: war - das Kleinod der Herzegowina und ein Museum islamischer Geschichte auf dem Balkan.
Geblieben ist ein Trümmerhaufen, den zu beschreiben sich nicht mehr lohnt. Wenn alles zu Schutt gebombt wird, verliert eine Stadt ihre Seele - gesprengte Brücken, zerschossene Minarette, kein einziger Laden in den Basargassen, der heil geblieben wäre. Die Geschäfte im ehemals serbisch besetzen Ostteil sind geplündert. Nur die Schaufensterpuppen liegen noch mit verrenkten Gliedern in den Auslagen.
Im Müll wühlen die Katzen, vereinzelte Milizionäre patrouillieren mit Sonnenbrille durch die gespenstische Landschaft. »Velika Srbija« haben die Vandalen noch auf die Hauswände geschmiert, bevor sie abrückten - Großserbien.
Die Tschetniks sitzen noch immer in Sichtweite - oben in Podvelez auf dem Berg. Von dort setzen sie mit Panzerkanonen den Terror fort. In die Stadt jedoch, so versichert Jasmin Jaganjac, der HVO-Kommandeur von Mostar, kämen die Serben nie wieder. Jaganjac ist Moslem. Er hat sein Handwerk in Titos Volksarmee gelernt. Daß in Mostar die überwiegend moslemischen, offiziellen bosnischen Truppen der HVO beitraten und nicht umgekehrt, stört ihn nicht.
Natürlich ist Jaganjac schlau genug, das Spiel der HVO zu durchschauen. Die Moslems in Mostar sind in der Mehrheit, aber sie müssen das Maul halten, weil sie ohne das Geld und die Waffen der Kroaten die Stadt nicht halten könnten. Wenn der Krieg erst gewonnen ist, so hoffen sie, wird Bosnien-Herzegowina wiederauferstehen.
Doch die Moslems, die treuesten Titoisten, die Jugoslawien je hatte, betrügen sich selbst: Schon jetzt funktioniert der Solidarpakt mit den Kroaten nur noch dort, wo die Menschen gemeinsam eingekesselt, ausgehungert und mit Granaten beschossen werden wie in Sarajevo und Mostar.
Wenn die Moslems nach Kroatien reisen wollen, um Waffen oder Essen zu kaufen, müssen sie beim HVO-Chef 100 Mark für den Stempel bezahlen, der ihnen später den Grenzbalken öffnet. Wenn sie Granit aus Jablanica oder Munition aus Konjic an die Nachbarn verkaufen, um im Gegenzug ihre leeren Regale zu füllen, nehmen die Kroaten zehn Prozent Zoll und mehr. Waffen aus den arabischen Bruderländern, die zu den Moslems gelangen sollen, verschwinden in der kroatischen West-Herzegowina. Der Schaden, so heißt es, liege inzwischen bei 80 Millionen Dollar.
Von den Serben würden sie abgeschlachtet und von den Kroaten eingekauft, klagen die Moslems. Ihr Gefühl trügt nicht: Über die wirtschaftliche Macht versuchen HVO-treue Kroaten auch politisch die Oberhand in der moslemischen Nord-Herzegowina zu gewinnen.
Jablanica, auf halbem Weg zwischen Mostar und Sarajevo gelegen, ist eine der Moslem-Städte, wo der politische Machtkampf den militärischen Stellungskrieg gegen die Serben schon überlagert. 72 Prozent der Einwohner bekennen sich hier zur von Tito geschaffenen moslemischen Nation. In den Straßen tragen die Frauen Pluderhosen und farbenprächtige Umhänge.
In Jablanica wiederholt sich die Geschichte. Hier wurde vor knapp 50 Jahren die Schlacht an der Neretva geschlagen, hier besiegte der Partisanenführer Tito die Tschetniks, ließ die Brücke sprengen und brachte in einer abenteuerlichen Aktion 4500 Verwundete ans andere Ufer. »Ein entscheidender Schritt zum späteren Sieg«, befanden die sozialistischen Geschichtsschreiber und richteten neben der noch heute im grünen Neretvawasser hängenden Brücke ein Museum ein.
Diesmal stehen die Tschetniks ein paar Kilometer entfernt am anderen Ufer den Kroaten und Moslems gegenüber. Wieder, so scheint es, werden nahe Jablanica die Würfel fallen.
Hier kreuzen sich die Schlagadern der Herzegowina. Nur 50 Kilometer sind es bis zur Nordfront vor Sarajevo. Jablanica ist das bevorzugte Ziel von Kämpfern auf Fronturlaub. Noch stehen die Serben nicht ante portas, die Restaurants haben geöffnet, und die Helden können siegessicher ihren Militaria-Chic spazieren tragen: Rosenkränze und Silberkreuze über kroatischen Uniformhemden, giftgrüne Schals bei den Moslems. Offiziell kämpfen sie alle für die Armee Bosnien-Herzegowinas, doch außer dem Ziel, die Serben zu schlagen, verbindet sie nichts mehr.
Staatstragend geben sich die Territorialverteidiger mit dem Lilienwappen am Ärmel, meist auch die moslemischen Grünen Barette, unter die sich aber zunehmend Elitetruppen aus dem serbisch-moslemischen Sandzak mischen. Daneben schlagen sich die - je nach Herkunft - separatistischen bis gemäßigten HVO-Mannschaften und die ultranationalistische HOS.
Wenn es Nacht wird in Jablanica, spielt die Musik in Nonos Cafe-Bar. Auf der Terrasse wird über gegrillter Leber mit Krautsalat und kühlem Zilavka die bosnische Zukunft beschworen. »Warum bist du so traurig, mein Heimatland«, singen weinselige junge Soldaten mit Tränen in den Augen einen Gassenhauer nach: »Wo seid ihr nun, Freunde, wenn Bosnien stirbt? Wir hören eure Stimme nicht.«
In die andächtige Stille platzen die berüchtigten »Tiger« aus Gornji Vakuf, die aus einem altersschwachen Vehikel klettern und die Bühne betreten. Sie haben in Vukovar und Dubrovnik für die Kroaten den Kopf hingehalten. Nun stehen sie südlich von Sarajevo mit den Grünen Baretten in vorderster Linie.
Der Zigeuner Cahrudin Cinzo mit den stillen, kalten Augen und der Moslem Enes Brijic zählen, so wird geraunt, zu den härtesten Hunden, die Bosnien zur Zeit ins Gefecht schickt. Cinzo, der nervös an einem Glas Mineralwasser nippt, räumt auch gleich bereitwillig auf mit der Legende vom sauberen Krieg auf bosnischer Seite. Nur tote Tschetniks seien gute Tschetniks, sagt er. Wenn Zeit dazu sei, verpasse er seinen Opfern vor ihrem Ende eine Spezialbehandlung: »Ich bohre ihnen mit der Black & Decker die Kniescheiben durch.«
In einem als »strengstes Militärgeheimnis« klassifizierten Erlaß des Oberkommandos der Streitkräfte von Bosnien-Herzegowina wird wegen »einzelner Ausschreitungen« gegenüber der Zivilbevölkerung das »Abschlachten von Kindern und anderen hilflosen Menschen« ebenso strikt verboten wie die »Zerstörung ziviler Objekte«. Wer sich nicht daran halte, so heißt es weiter, dem drohe ein Verfahren, das die Höchststrafe nach sich ziehen kann: »Liquidation.«
30 Kilometer nordöstlich von Jablanica liegt der letzte Ort der Herzegowina: Bradina. Er war, eine üble Laune der Geschichte, vor Kriegsbeginn zu 90 Prozent serbisch besiedelt. Am 27. Mai haben die vereinten bosnischen Formationen den Ort zurückerobert und die Straße freigekämpft, die bis zum Südrand von Sarajevo führt.
Moslemische Milizionäre, die mit ihren rumänischen Kalaschnikows die Straße absperren, mustern mißtrauisch jeden Fremden, der sich nach Bradina verirrt. Sie fürchten neugierige Blicke, denn hier ist wahr geworden, was die serbischen Propagandisten seit langem behaupten: Die bosnischen Truppen zahlen erlittenes Leid mit gleicher Münze zurück. Der einst tausend Einwohner zählende Ort sieht aus, als sei er in einem fürchterlichen Feuersturm untergegangen. Rund um den Dorfplatz, wo das Restaurant und die Gemeindeverwaltung waren, sind nichts als fensterlose verkohlte Ruinen geblieben.
Außer einer Handvoll Moslems und Kroaten wohnen noch zehn Serbinnen hier. Sie sind in der leeren Dorfschule zusammengelegt worden, damit sie nicht mit den Tschetniks paktieren, die in den nahen Wäldern ausharren. Die verschüchterte Gordana allerdings, die mit bleichem Gesicht die Dorfstraße herunterläuft, sieht nicht so aus, als wolle sie noch mit irgend jemandem paktieren. Sie sei eine »loyale Serbin«, sagen die Milizen anerkennend, deshalb dürfe sie bleiben. Doch Gordana hat an diesem Tag ihr Vieh verkauft und wird Bradina verlassen. Nach Serbien will sie gehen: »Die Stille hier macht mir Angst.«
Vom Ortsausgang des Dorfes Bradina sind es noch zwei Kilometer bis zum Tunnel am Ivan-Sattel. Als sei noch ein besonders grausiges Finale nötig, liegt auf der Gegenfahrbahn ein totes Schwein und vor den Ruinen des serbischen Motels ein bis zur Unkenntlichkeit verkohlter Knochenhaufen. Die letzte Siedlung vor der Tunneleinfahrt ist menschenleer. Vor den rußgeschwärzten Hauswänden hängt die Wäsche noch auf der Leine. Nur die Hühner sind geblieben.
Endlich am Ivan-Sattel. Hier verläuft die Grenze zwischen Bosnien und der Herzegowina, liegt die Wasserscheide zwischen Adria und Schwarzem Meer - der richtige Ort, so haben es der Serbe Karadzic und der Kroate Boban ausgehandelt, um eine neue Grenze zu ziehen:
Am Tunnelende soll künftig Serbien beginnen.
[Grafiktext]
_118_ Bosnien-Herzegowina: Kontrollierte Gebiete
_____ / Serben/Kroaten/Moslems
[GrafiktextEnde]